Blasinstrumente

Trompete

Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument, das schon in der Barockmusik eingesetzt wurde. Der klare, helle Klang der Trompete ist ein wichtiges Merkmal des Instruments.

Schon Kinder ab 6 Jahren können mit kindgerechten Trompeten mit den Unterrichtsstunden beginnen.

Die Trompete eignet sich hervorragend für das Zusammenspiel. Sie kann in praktisch allen Stilrichtungen und Formationen eingesetzt werden: Jazz-/Pop-/Rock-Combos, Bigband, Blasorchester, Sinfonieorchester, aber auch in Ensembles.

Posaune

Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, bei dem mit dem Zug die Töne verändert werden. Der Ton wird durch Lippenschwingungen des Bläsers erzeugt.

Die Posaune ist ein Instrument, das sich sehr gut für das Zusammenspiel eignet. Es kommt in allen Sparten der Musik vor, von der klassischen Musik über die Volksmusik bis hin zu Jazz, Pop und Rock. Mitspielmöglichkeiten gibt es in Blasorchestern, Big Bands, Jazz-Combos und Ensembles.

Schon Kinder ab 6 Jahren können mit Posaunenunterricht einsteigen.

Horn

Das Horn oder Waldhorn ist nicht nur von der Jagd her bekannt, sondern hat eine lange Spieltradition. Der dunkle, warme Klang kann sanft aber auch sehr kraftvoll sein und fügt sich gut in einen Orchesterklang ein. Robert Schumann sagte: „Das Waldhorn ist die Seele des Orchesters.“. Das Horn gehört mit seinem Trichtermundstück zu den Blechblasinstrumenten.

Diese Vielseitigkeit macht das Horn so spannend und abwechslungsreich. Je nach Interesse kann man in Sinfonie-, Kammer- oder Blasorchestern, in der der örtlichen Blaskapelle, in der Kirchenmusik oder in einer Big Band musizieren.

Mit dem Hornspielen kann man in der Regel zwischen 7 und 8 Jahren beginnen, es gibt für Kinder enger gewickelte Instrumente die damit für Kinder in der Größe angepasst sind.

Gerald Stegemann
Horn
Vaterstetten

Blockflöte

Wer kennt nicht den warmen sanften Klang der Blockflöte. Da die Blockflöte einen begrenzten Tonumfang hat, werden verschiedene Größen verwendet, von der kleinen Sopranblockflöte bis zur großen Bassblockflöte. Als Einstiegsinstrument ist die die Sopranblockflöte geeignet, Tenor- und Bassblockflöte werden vor allem in Ensembles gespielt.

Als ideales Einstiegsinstrument kann sie schon von Kindern ab 4 Jahren gespielt werden und ist die optimale Vorbereitung für ein späteres Blech- und Holzblasinstrument wie z.B. Trompete oder Saxofon.

Querflöte

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit einer seitlich am Rohr angebrachten Anblaskante.

Obwohl sie heutzutage meistens aus Metall hergestellt wird, zählt die Querflöte nicht zu den Blech-, sondern zu den Holzblasinstrumenten. Dank der Klappen können die Finger locker jedes Loch decken. Der Klang ist in der Tiefe weich und in den Höhen strahlend und brillant.

Die Querflöte ist ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Popmusik wird die Querflöte eingesetzt.

Für junge Schülerinnen und Schüler gibt es die spezielle Kinderflöte mit gebogenem Kopf so dass die Querflöte auch direkt ab 6 Jahren erlernt werden kann.

Klarinette

Die Klarinette ist ein transponierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente. Ihr Mundstück ist wie beim Saxophon mit einem einfachen Rohrblatt aus Bambus ausgestattet. Von tief und warm bis hoch und strahlend, der Ton der Klarinette ist immer gut hörbar. Die Klarinette ist ein Allrounder und eignet sich hervorragend zum Zusammenspiel.in allen Stilrichtungen und Formationen, z.B. Kammermusik, klassisches Orchester, Jazzband oder auch Bigband.

Klarinette kann ab dem 6. Lebensjahr gelernt werden. Anfänger mit kleinen Händen können auf einer C Klarinette anfangen.

Saxophon

Das Saxophon ist ein Musikinstrument aus Messing. Das Saxophon gehört anders, als sein metallischer Korpus vermuten lässt, zur Familie der Holzblasinstrumente, da sein Ton mit Hilfe eines Rohrblatts erzeugt wird.

Ob solistisch oder im Ensemble, in der Big Band oder Jazzcombo macht das Spiel mit dem Saxophon am meisten Freude.

Auch das Saxophon gibt es für Kinder spezielle enger gewickelt, so dass der Einstieg bereits ab ca. 8 Jahren möglich ist. Als Vorbereitung eignet sich die Blockflöte zu erlernen.

Oboe

Die Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt. Sie hat ihren Ursprung in der französischen Musik des 17. Jahrhunderts und ist eine Fortentwicklung der mittelalterlichen Schalmei. “ Die Oboe hat einen wunderschönen, edlen, fast ins süßlich gehenden Ton, der von Renaissance Musik bis zur klassischen Moderne gern eingesetzt wird.

Die Oboe ist als Solo- und Orchesterinstrument in der klassischen Musik beheimatet. Sie eignet sich hervorragend für das Zusammenspiel, von Ensembles bis zum Sinfonieorchester.

Zum Einstieg bereits ab 6 Jahren möglich mit einer Kinderoboe.

Anna Eiberger
Musikalische Früherziehung/Oboe
Vaterstetten/Poing
Fagott, Fagottini

Das Fagott ist ein Holzblasinstrument mit warmen Klang. Es ist das Tenor- und Bassinstrument der Holzbläser mit Doppelrohrblatt beim Mundstück. Das Fagott ist in vielen Kammermusikensembles oder Blasorchester zu finden, auch im klassischen Sinfonieorchester gefragt. Als Einstiegsinstrument eignet sich die Blockflöte oder auch das Fagottini.

Ab 6 Jahren ist der Instrumentalunterricht im Fach Fagott möglich.

Rosemary Hemingway
Klavier/Fagott/Instrumentenkarussell
Vaterstetten

Schlaginstrumente

Drumset 

Das „Drumset“ ist eigentlich eine Zusammenstellung verschiedener Schlaginstrumente zu einem „Set“: So besteht die Standardausführung aus fünf Trommeln, 3 – 4 Becken und der dazu gehörenden „Hardware“ wie Stative und Fußpedale. Man sitzt zentral vor der „Snaredrum“, der Kleinen Trommel, und bedient mit einem Fuß die „Bassdrum“, die Große Trommel, und mit dem anderen Fuß die „HiHat“, ein Beckenpaar, das zusammengeschlagen werden kann. Drei weitere „Toms“ und ein „Crash- und ein „Ride“-Becken werden dazu gestellt.

Die ersten Anordnungen von Bassdrum, Snaredrum und Becken, die sonst üblicherweise von einzelnen Musikern getragen und gespielt wurden, entstanden in Amerika. Im Laufe der Zeit durchlief das Drumset viele technische Entwicklungen. So gibt es auch elektronische Drumsets, die hauptsächlich zum Üben geeignet sind, wenn ein akustisches Schlagzeug nicht verwendet werden kann.

Das Schlagzeug ist zentraler Bestandteil der Pop-, Rock- und Jazzmusik. Innerhalb einer Gruppe ist es die Aufgabe des Schlagzeugers für ein verlässliches Tempo und den passenden Rhythmus zu sorgen, es gibt jedoch auch ausgeschriebene Sololiteratur für das Drumset.

Kinder können bereits mit 6 Jahren mit dem Drum Set – Unterricht starten und lernen spielerisch die Grundlagen um später vielleicht Drummer oder „Rockstar“ in einer Band zu werden.

Klassisches Schlagwerk

Die Instrumente des klassischen Schlagwerks werden in vier Bereiche eingeteilt:

Die Pauken: Schon im 13. Jahrhundert aus Osteuropa eingeführt, fanden die Pauken im Verlauf des 17. Jahrhunderts auch Einzug in das Orchester. Davor wurden sie zusammen mit den Trompeten ausschließlich zu höfischen Zwecken eingesetzt. Heute werden im Orchester in der Regel bis zu fünf Pauken verwendet. Sie werden auf bestimmte Tonhöhen gestimmt, die auch innerhalb eines Stückes verändert werden können.

Die kleine Trommel: Sie wird beim modernen Drumset auch als Snare Drum bezeichnet. Die Metallspiralen, die an das Resonanzfell gespannt werden und somit bei jedem Anschlag ein raschelndes Geräusch erzeugen. Typisch ist ihre Verwendung in der Militärmusik und den Blaskapellen. Seit Ende des 18. Jahrhunderts wird sie auch im Orchester verwendet und ist dort ein zentrales Instrument des klassischen Schlagwerks geworden.

Die Stabspiele: Die wichtigsten Vertreter sind das Xylophon, das Marimbaphon, das Glockenspiel und das Vibraphon. Klangplatten aus Holz oder Metall, aufgereiht wie die Tastatur eines Klaviers, werden in der Regel mit bis zu 4 Schlägeln angeschlagen. Ihren Einzug in das Orchester fanden sie erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Das Set-Up: Darunter versteht man eine Anordnung verschiedener Schlaginstrumente, die für ein Werk benötigt werden, so dass sie schnell erreichbar und gut spielbar sind. Im Orchester werden traditionell Triangel, Becken, Schellenkranz, Gong, Tamtam, Kastagnetten und Holzblocks verwendet. Beim Publikum haben diese Percussion-Ensembles eine immer größer werdende Beliebtheit zu verzeichnen.

Bernd Kölmel
klassisches Schlagwerk/Mallets
Vaterstetten

Percussion

Der Begriff Percussion wird hier für Schlaginstrumente aus aller Welt verwendet, die nicht mit dem klassischen Schlagwerk eines Orchesters in Verbindung gebracht werden, sondern ihre Wurzeln in den Kulturen außereuropäischer Völker haben. Traditionell wird die Musik mit Tanz und Gesang aufgeführt und in einem Ensemble gespielt. In Europa und der westlichen Welt haben sich hauptsächlich drei Kulturkreise in diesem Zusammenhang etabliert.

Die Cajon nimmt in diesem Zusammenhang eine Sonderstellung ein. Ursprünglich in Peru als Ersatz für richtige Trommeln verwendet, wurde diese „Kiste“ dann in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in die Flamencomusik aufgenommen. Sie erfreut sich immer größerer Beliebtheit, sowohl durch ihre Vielseitigkeit als auch durch ihre Verwendung als Schlagzeugersatz.

Streichinstrumente

Geige (Violine)

Die Violine stellt das kleinste Mitglied in der Familie der Streichinstrumente dar und klingt hell, voll und strahlend. Sie hat vier Saiten und wird mit einem Bogen, bespannt mit Pferdehaaren, gestrichen oder mit den Fingern gezupft. Entsprechend können auf der Violine erstaunlich viele Töne und Klänge erzeugt werden. Die Violine spielt vor allem in der klassischen und in der Folklore eine wichtige Rolle, ist aber auch im Bereich Pop und Jazz zuhause.


Solistisch, auch improvisierend, in Ensemble-Besetzung oder in Streich- und Sinfonieorchester, ist sie überall gefragt. Die Umsetzung großer Stücke bekannter Komponisten verlangt viel Technik und Übung.
Jazzvioline unterrichtet Sunny Howard an der Musikschule Vaterstetten.
Früh übt sich, denn schon ab 5 Jahren kann das Geige spielen erlernt werden. Hierzu werden für Kinder 1/8, ¼ oder dann ½ Geige gefertigt.

Bratsche (Viola)

Die Viola ist wie eine größere Violine, ist tiefer gestimmt und klingt dunkler. Der weiche, dunkle Klang passt sich im Zusammenspiel hervorragend an. Die Spielweise ist gleich wie bei der Violine.


Auch kann die Viola wie auch die Violine bereits im frühen Alter gelernt werden.

Cello (Violoncello)

Das Violoncello ist das drittgrößte Streichinstrument. Es zeichnet sich durch seinen warmen Klang, seinen großen Tonumfang sowie durch seine Vielseitigkeit aus. Das Cello ist eine der Säulen des klassischen Sinfonieorchesters, aber auch aus der Kammermusik nicht wegzudenken und wird außerdem natürlich als Solo-Instrument eingesetzt. Ursprünglich in der klassischen Musik zu Hause, hat es mittlerweile auch in der Popmusik sowie im Jazz seinen Platz gefunden.

Kinder können bereits im Kindergartenalter mit dem Cellospielen beginnen. Der Unterricht erfolgt zu Beginn in der Regel im Gruppenunterricht, fortgeschrittene Schüler können dann auch Einzelunterricht erhalten.

Ein passendes Instrument kann bei einem der zahlreichen Geigenbauer in München und im Münchener Umland in verschiedenen Größen (ab 1/32 bis zum ganzen Cello) gemietet werden. Unsere Lehrkräfte für Cello beraten Sie gerne.

 

Kontrabass

Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument. Er hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock ’n’ Roll. Ein normaler Kontrabass hat vier Saiten. Im Sinfonieorchester werden auch Instrumente mit fünf Saiten eingesetzt, um den Tonumfang nach unten zu erweitern. Als Bassinstrument bildet er meistens das Fundament in der Musik
Trotz beeindruckender Größe kann der Kontrabass schon früh ab ca. dem 6. Lebensjahr erlernt werden. Dafür werden wie bei den anderen Streichinstrumenten angepasste Kindergrößen gebaut.


Ein Zusammenspiel in einer Orchesterformation oder kleineren Ensembles ist schon nach wenigen Jahren Unterricht möglich. Kontrabassspielerinnen und –spieler sind meist sehr gefragt.

Gesang

Gesang

Singen ist der Einsatz der menschlichen Stimme und die älteste und ursprünglichste musikalische Ausdrucksform des Menschen.
Der Gesangsunterricht weckt, entfaltet und fördert die menschliche Stimme als körpereigenes Instrument. Körperhaltung und Atemtechnik, Ausdrucksfähigkeit sowie die Stimmbildung sind wichtige Komponenten des Gesangsunterrichtes.

Damit lernen die Schülerinnen und Schüler ihre Stimme vielseitig zu nutzen und entwickeln gleichzeitig die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein.
Bereits ab einem Alter von 6. Jahren kann Gesangsunterricht die Stimme bilden. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit in einem unserer Chöre mit zu singen.

Zupfinstrumente

Gitarre

Die Gitarre mit ihren 6 Saiten hat viele Namen: akustische, klassische oder auch Westerngitarre. Entsprechend der Herkunft werden ganz verschiedene Anschlagstechniken vermittelt, die eine ganze Bandbreite an Klängen erzeugen können.


Die Gitarre findet seinen Platz in Ensembles, Bands oder solistisch. Je nach Vorliebe sind die verschiedensten Stilrichtungen möglich.
Ein gutes Einstiegsalter ist ab ca. 6 Jahren. Kindergitarren sind relativ günstig zu erwerben. Hierzu berät sie gerne Ihre Lehrkraft.

E-Gitarre / E-Bass

Das elektronische Pendant zur Gitarre ist das wohl bekannteste Instrument der modernen Musik. Es hat keinen eigenen Klangkörper sondern wird über einen Verstärker hörbar gemacht. Ihre Saiten sind aus Stahl. Der Klang ist entsprechend metallig und wird durch den Verstärker zusätzlich geformt.

Es empfiehlt sich mit der klassischen Gitarre zu beginnen und dann auf die elektronischen Zupfinstrumente umzusteigen oder zu ergänzen. Generell ist es jedoch nicht ausgeschlossen auch ab 8-9 Jahren direkt mit der E-Gitarre im Instrumentalbereich zu beginnen.

Die E-Gitarre sollte in jedem Fall immer mit anderen zusammen musizieren, auch wenn der E-Gitarre immer Soloeinlagen eingeräumt werden.

Harfe

Die Harfe gehört zu den ältesten Instrumenten. In der Geschichte taucht die Harfe vom alten Ägypten über das Mittelalter, später in Frankreich immer wieder auf. Die Harfe ist ein Instrument, man spielt sie nicht nur mit den Händen, sondern auch mit 7 Pedalen mit den Füßen bedient.


Ab 6-7 Jahren beginnt der Unterricht auf der kleineren keltischen Harfe. Später kann auf die Pedalharfe oder sogar auf die Konzertharfe gewechselt werden. Diese hat denselben Tonumfang wie das Klavier.
Die Harfe ist in Ensembles und im Orchester gut einsetzbar. Das gespielte Repertoire geht von Volksmusik, der gesamten klassischen Literatur bis Pop, Rock Jazz über alle Stilrichtungen hinweg.

Caroline Gruber
Harfe
Vaterstetten

Hackbrett

Das Hackbrett stammt ursprünglich aus dem persischen Raum und hat sich von dort verbreitet. Das Instrument ist trapezförmig und hat pro Ton drei bis vier Saiten, die mit Schlägern angeschlagen werden.


Das Hackbrett ist vor allem aus der Volksmusik bekannt, jedoch reicht das Repertoire auch von der gesamten klassischen Literatur bis Pop, Rock Jazz über alle Stilrichtungen hinweg.
Es eignet sich auch gut in einem Ensemble als Liedbegleitung mit zu spielen.

Tasteninstrumente

Klavier

Das Klavier ist wohl das beliebsteste Tasteninstrument. Es ist ein dankbares Instrument, so dass schon nach wenigen Unterrichtsstunden erste Erfolgserlebnisse möglich sind. Außerdem bietet es unendlich viele Möglichkeiten wie das Spiel einfacher Lieder nach Gehör, das Erlernen des Notenlesens, Begreifen theoretischer Zusammenhänge, kreativer Umgang in Form von Improvisation sowie Interpretation komponierter Werke aller berühmten Komponisten. 
Stilistisch reicht das Repertoire dabei von Klassik, über Popsongs bis zu moderner Musik.


Wer will, kann sich auch für Jazz und spezialisierte Lerninhalte wie Harmonielehre, Groove und Improvisation anmelden.
Aber dem 5-6 Lebensjahr kann man mit dem Unterricht beginnen. Die Handgröße als auch die Fingerfertigkeit ist in dem Alter sehr individuell, daher ist es sinnvoll bei einer Probestunde mit der Lehrkraft herauszufinden ob ein Instrumentalunterricht bereits Sinn macht.

Keyboard, Synthesizer

Die elektronischen Tasteninstrumente wurden erst im 20.Jahrhundert entwickelt und etablieren sich seither immer mehr. Die Töne werden meist digital erzeugt. Um die Töne hörbar zu machen, braucht jedes Instrument ein eingebautes oder externes Lautsprechersystem und eine Stromquelle. Im Keyboard Unterricht wird der Fokus auf die spielerische Fähigkeit ähnlich zum Klavierspiel gelegt, aber auch im Zusammenspiel der linken Hand einen Rhythmus- und Akkordautomat zu bedienen und gleichzeitig mit der rechten Hand Melodien zu spielen. Es werden vor allem moderne und populäre Stücke gespielt, aber auch Klassik, Jazz oder Filmmusik gehören heute zum Repertoire.


Das Keyboard ist bei den meisten Bands ein fester Bestandteil mit z.T. vielfältigen Aufgaben. Deshalb bietet das Keyboard viele Möglichkeiten in Bands und Ensembles mitzuspielen.
Keyboard und Klavierkenntnisse ergänzen sich hier gut. Natürlich kann man aber auch als kompletter Anfänger Keyboard lernen. 
Aber dem 5-6 Lebensjahr kann man mit dem Keyboardunterricht beginnen.

E-Piano

Ein E-Piano, ist im weiteren Sinne ein vom Klavier abgeleitetes Tasteninstrument, bei welchem der von einer Klaviatur über eine Mechanik initiierte Klang mit Hilfe von Elektrizität erzeugt oder verstärkt wird. Dies geschieht auf elektrische, elektronische oder digitale Weise. Das E-Piano findet meist in der Welt der Jazz- und Popularmusik seinen Platz und ist Bestandteil einer Bandformation. Selbstverständlich kann jedoch genauso Klassisches Repertoire gespielt werden.


Aber dem 5-6 Lebensjahr kann man mit dem E-Piano Unterricht beginnen. Die Handgröße als auch die Fingerfertigkeit ist in dem Alter sehr individuell, daher ist es sinnvoll bei einer Probestunde mit der Lehrkraft herauszufinden ob ein Instrumentalunterricht bereits Sinn macht.

Akkordeon

Das Akkordeon ist ein Balg- bzw. Tasteninstrument. Die Tonbestimmung erfolgt über eine Tastatur (Knopf- oder Pianotasten). Wie der Name sagt, ist es möglich ganze Akkorde zu erzeugen. Durch unterschiedlich kräftiges Öffnen und Schließen des Balges werden Lautstärke und Charakter der Töne beeinflusst. Die verbreitetsten Instrumente der Harmonikafamilie sind: Piano-Akkordeon, Knopf-Akkordeon, Bandoneon, Steirische, Mundharmonika und Melodica.


Der Einstieg ist ab dem 7. Lebensjahr möglich, das Akkordeon gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Somit können Kinder auf Instrumenten beginnen, die ihrer Körpergröße angemessen sind.

Kirchenorgel

Die Orgel gilt als Königin der Instrumente. Durch ihre Größe, den Tonumfang und die Tongebung ist sie sämtlichen Instrumenten überlegen. Nebst einem oder mehreren Manualen besitzt die Orgel das sogenannte Pedal für die tiefen Töne, das mit den Füssen gespielt wird. Die meisten Orgeln stehen in Kirchen, daher auch der Name Kirchenorgel.


Grundkenntnisse im Klavierspiel sind erwünscht.

Dr. Martin Gerstner
Klavier/Chor
Zorneding/Grasbrunn/Poing/Vaterstetten