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Preisträgerkonzert des Landkreiswettbewerbs.

Festliches Preisträgerkonzert begeistert im Seniorenwohnpark Carecon

Das Preisträgerkonzert des Landkreiswettbewerbs „Podium Junge Musik“ am 22. März 2026 im gut besuchten Festsaal des Seniorenwohnparks Carecon in Vaterstetten war ein voller Erfolg.

 
Musikschulleiter Patrick Goppold begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Vertreter aus Vorstand und Sponsoring sowie den stellvertretenden Landrat Walter Brilmayer, der den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Urkunden und Gutscheine überreichte. In seinem Grußwort hob Brilmayer zudem den hohen Wert und die besondere Qualität der im Landkreis ansässigen Musikschulen hervor und würdigte deren bedeutenden Beitrag zur kulturellen Bildung.

 

Das abwechslungsreiche Programm präsentierte eine Auswahl der Erstplatzierten mit Beiträgen aus ihrem Wettbewerbsrepertoire. Die Bandbreite reichte von klassischen Solowerken für Violine, Cello, Klavier und Querflöte bis hin zu seltener zu hörenden Instrumenten wie Oboe und Fagott. Bemerkenswert: die junge Fagottistin Marlene Läuger, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin Rosie Hemingway am Klavier ein spritziges Werk von William Hurlstone mit viel Esprit und Witz darbot.
 
Die Zupfinstrumente waren in diesem Jahr besonders stark vertreten, und die insgesamt fünf Harfen auf der Bühne boten ein eindrucksvolles Bild. Schön ist zu erleben, dass sich zunehmend Jungen dieses Instrument erobern – wie etwa Johannes Leistl, der mit hörbarer Spielfreude begeisterte. Fein nuancierte Klänge kamen von der Gitarristin Sophia Jinweng Vogt, und das Duo Luisa und Sophie Betzl berührte mit spürbarer Harmonie und Musikalität das Publikum mit Hackbrett und Harfe. Diese ungewöhnliche, klanglich reizvolle Kombination wurde auch von Clemens Geuenich und Anneli Dürr mit dem temperamentvollen „Tico Tico“ des brasilianischen Komponisten Abreu eindrucksvoll präsentiert.
 
 
Eine bemerkenswerte Leistung zeigte auch die junge Cellistin Thea Krecková, die nach  erst eineinhalb Jahren Unterricht ihrem Instrument bereits ausdrucksstarke Töne entlockte – einfühlsam begleitet von ihrem Lehrer Benedikt Breinl am Klavier.
 
Manche der jungen Musiker haben schon mehr Routine – und es ist
besonders erfreulich, die Entwicklung einiger junger Talente mitzuverfolgen, die bereits in den vergangenen Jahren am Wettbewerb teilgenommen haben und nun mit gewachsener musikalischer Reife auftraten.
 
Um den jungen Talenten gerecht zu werden und sie dorthin zu bringen, wo sie heute Applaus ernten, braucht es auch erfahrene und hingebungsvolle Pädagogen. Und so hob die stellvertretende Musikschulleiterin Martina Hussmann, die durch den Vormittag führte, das große Engagement der Lehrkräfte hervor. Dass diese mit so großer Sorgfalt die jungen Talente fördern, ist einer der wichtigsten Bausteine für deren künstlerische  Entwicklung. In Anerkennung dieser Arbeit wurde erstmals ein „Pädagogik-Preis“ verliehen, der an die Harfenlehrerin Carolin Gruber ging.
 
Ein weiterer Höhepunkt war die Vergabe der begehrten „Meisterstunden“ bei Professoren umliegender Musikhochschulen. Diese besondere Auszeichnung erhielten der Pianist Petros Papdimitropoulos, die Flötistin Esther Kim sowie die Harfenistin Sophie Pfaffenstaller.
 
Das Preisträgerkonzert zeigte eindrucksvoll das hohe musikalische Niveau und die große Leidenschaft des Nachwuchses – ein inspirierender Vormittag, der noch lange nachklingt.